
20 Jahre Runenhof
Fr. 16.01. bis Mi. 21.01.2026
…alle Jahre wieder…
Ja – und doch war es dieses Mal anders: mit Schnee, Sonne und dem 20-jährigen Jubiläum von Querbeet im Runenhof in Schnellenzipf.
Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren war dieses Jahr ausreichend Schnee vorhanden, sodass wir unserem Vergnügen – dem Langlaufen – ausgiebig nachgehen konnten. Ein stabiles Hochdruckgebiet bescherte uns zuverlässig gutes Winterwetter: nachts sternenklar und klirrend kalt bis -17 °C, tagsüber sonnig bei ein paar Grad plus. So verbrachten wir herrliche Stunden in der Natur, und selbst die Brotzeitpausen konnten wir windgeschützt in der Sonne genießen.
Da das Hoch schon längere Zeit so stabil war, gab es keinen Neuschnee mehr – manche Loipen waren daher etwas vereist. Abhilfe fanden wir im Langlaufzentrum Finsterau, wo Sportler trainierten und wir auf hervorragend präparierte Strecken trafen.
Am Ankunftstag machten wir uns nach der traditionellen Mittagsuppe zu Fuß auf den Weg, überquerten die Kalte Moldau Richtung Tschechien, um dort die Loipenverhältnisse zu erkunden (nicht gespurt!). Zurück ging es über das Aussiedlerhaus, die Vogelbeobachtungsstation durch den Wald zum Runenhof.
Die folgenden Tage standen ganz im Zeichen des Langlaufens auf bestens präparierten Loipen.
Am Samstag führte uns die Drei-Königs-Loipe von Mauth über die Bayernwaldloipe bis nach Finsterau – mit gemütlicher Einkehr im Café des Freilichtmuseums. Kaffee, Kuchen und auch das Bier schmeckten auf der sonnigen Terrasse besonders gut.
Am Sonntag bot sich die Adalbert-Stifter-Loipe – liebevoll auch „Rentnerloipe“ genannt – von Haidmühle über Frauenberg und Altreichenau an, weil nur sonntags die Gaststätte in Neuschönau geöffnet hat. Die Einkehr dort war gesellig, herzlich und ausgesprochen unterhaltsam – nicht zuletzt dank der Stammgäste, die teilweise an unseren Tisch kamen.
Am Montag ging es erneut nach Finsterau ins Langlaufzentrum, über die Bayernwaldloipe bis zum Grenzübergang Bucina (CZ), wo wir eine sonnige Pause einlegten. Auch hier waren die Loipen hervorragend präpariert. Anschließend kehrten wir – wie könnte es anders sein – wieder im Freilichtmuseumscafé ein und genossen die Sonne. Es war einfach herrlich!
Traditionell durfte auch die Wanderung zu den „Drei Sesseln“ nicht fehlen: zunächst zur Nepomuk-Kapelle und zum Hochstand, dann über den Grenzweg zum Dreiländereck, weiter zum Plöckenstein und zum Adalbert-Stifter-Denkmal. Einige wählten für den Rückweg den Steig durchs „Steinerne Meer“. Die teils vereisten Wege machten Grödeln zur idealen Unterstützung. Die winterliche Landschaft mit ihren abgestorbenen Fichten verlieh der Umgebung eine fast gespenstische, zugleich eindrucksvolle Stimmung.
Tagsüber waren wir sportlich aktiv beim Langlaufen, Schneeschuhwandern und sogar einige auf Skitouren. Abends standen Spiele und Sauna auf dem Programm, und manche ließen sich zusätzlich von der Handball-WM vor dem Fernseher fesseln.
Kulinarischer Höhepunkt waren einmal mehr Walters hervorragende Forellen, Gabrieles Filme beim Filmabend und Andreas Gitarrenspiel mit stimmungsvollen Liedern. Und überhaupt die besonderen Atmosphäre und die gemütliche, heimelige Stimmung im Runenhof.
Und das ganz Besondere in diesem Jahr war natürlich:
20 Jahre Querbeet im Runenhof!
Das Jubiläum wurde mit Urkunde (Unterschrift vom Bürgermeister!) und einigen Runden flammenden Blutwurz gebührend gefeiert.
Das Wiedersehen im nächsten Jahr?
Ist natürlich längst geplant. (15.01. bis 20.01.2027)
Organisation: Katharina
Wegeplanung: Daniel, Franz, Peter …
Bericht: Daniel
Fotos: Daniel (Katharina)








































































